Reisen im Flugzeug

Hund und Katz´ im Flieger unterwegs-----Worauf Herrchen und Frauchen achten müssen

Schnell und bequem gelangen wir Zweibeiner mit dem Flugzeug an unser gewünschtes Urlaubsziel. Aber sind auch Hund und Katz´ von einem Flug über den Wolken begeistert oder empfinden sie nur Stress?

Kleine Tiere bis zirka neun Kilogramm haben es beim Fliegen etwas einfacher. Sie dürfen bei den meisten Fluggesellschaften als „Handgepäck“ in der Kabine mitfliegen. Aus Sicherheitsgründen müssen die Vierbeiner allerdings während des gesamten Fluges in einer Transportbox (nicht größer als 48 x 40 x 20 Zentimeter und nicht schwerer als fünf Kilo) im Fußraum bleiben. Für genügend Wasser und Luftschlitze sollte also gesorgt sein.

Frachtraum-Passagiere
Die großen Vierbeiner über neun Kilo fliegen dagegen ausschließlich im Frachtraum mit – ebenfalls in einer Transportbox, die wasserdicht, luftdurchlässig und stabil sein muss. Wasser- und Futterbehälter müssen von außen befüllbar sein. Flugerprobten Hunden macht es meistens nicht viel aus, in einem dunklen, kühlen und lauten Frachtraum zu reisen. Vierbeinern, die zum ersten Mal fliegen oder besonders sensibel sind, kann die fremde Umgebung jedoch Angst einflößen. Deshalb sollten Sie ihren Liebling rechtzeitig vor dem geplanten Flug auf die Reise vorbereiten. Besorgen Sie sich ein paar Wochen vor Reiseantritt eine entsprechende Transportbox, in der sich der Hund frei bewegen kann, das heißt er muss stehen, sitzen, sich drehen und ausgestreckt liegen können. Um den Stress für den Hund zu minimieren, sollte der Aufenthalt in einer Box schon einmal zu Hause geprobt werden. Schmusedecke, Lieblingsspielzeug und Belohnungen helfen bei der Eingewöhnung. Und noch ein Tipp: Bringen Sie ein kleines, gut lesbares Schildchen an der Box an, zum Beispiel mit dem Text  „Ich heiße Bello. Seid lieb zu mir, denn es ist mein erster Flug!“ Dies mag für einige Menschen lächerlich oder gar kitschig klingen, hat aber schon so manchen Airline - Mitarbeiter dazu bewegt, dem Tier eine extra nette Behandlung zukommen zu lassen.

Direktflüge bevorzugt
Ratsam ist auch das Buchen eines Direktfluges von möglichst kurzer Reisedauer. Bei heißen Temperaturen wird empfohlen, am frühen Morgen oder späten Abend zu fliegen. Das „Haustier-Ticket“ wird je nach Größe und Gewicht des Hundes sowie nach Länge der Flugstrecke berechnet. Sobald Sie wissen, mit welcher Airline Sie die Reise antreten, sollten Sie sich nach den aktuellen Regelungen für Hund, Katz´und Co. erkundigen. Dies sollte unbedingt rechtzeitig vor dem geplanten Reiseantritt geschehen, damit Ihr Tier auch frühzeitig angemeldet werden kann. Ist das tierische Familienmitglied bei Abflug nicht angemeldet, so wird die Beförderung in den allermeisten Fällen verweigert. Es gibt Airlines, die grundsätzlich gar keine Tiere befördern. Von Last - Minute - Angeboten sollten Sie  aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit  in jedem Fall absehen, es sei denn, das mitgeführte Tier ist flugerprobt. Welche Airline am tierfreundlichsten ist, erfahren Sie auf der Website des ETN (Europäische Tier - und Naturschutz e.V.) unter www.etn-ev.de .

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